Lustig, ihr Brüder!

Hintergrund:

Ein Sachse verirrt sich in ein Wirtshaus irgendwo in Schwaben. Bald stellt sich heraus, dass die Wirtin den örtlichen Männerchor leitet, der am selbigen Abend sich dort zur Singstunde trifft. Die Sänger trudeln herein und erhalten prompt von zwei jungen Bedienungen ihr frisch gezapftes Bier. Sofort werden Lieder angestimmt, die überwiegend die Freude am Trinken zum Thema haben. Gesungen werden aber auch nachdenkliche Lieder wie zum Beispiel der „Griechische Wein“.

Der Sachse wundert sich, was die Herren schon vor der Singstunde zu sich nehmen. Und nach der Singstunde geht es offensichtlich genauso weiter. Am Stammtisch diskutiert man dazu lautstark das Aussehen und auch die Eigenheiten der Dirigentin, die trotzdem ein Trinklied nach dem anderen anstimmt. Und dazwischen brüllt immer wieder ein Sänger einen passenden Trinkspruch in den Saal.

Der Sachse sorgt sich um die Gesundheit und um die Familien der trinkfreudigen Sänger, die Frau und Kinder allein zu Hause lassen, um sich vor,in und nach der sogenannten Singstunde ihrem Vergnügen hinzugeben.

Am Ende ist er aber doch angetan vom schönen Gesang der Männer, setzt sich zu ihnen an den Tisch, singt mit und spendiert eine Runde.

Mitwirkende:

Birgit Sehon als Dirigentin und Autorin der Szenen,
Johannes Pfitzer als Pianist,
Peter Köditz als Sachse
und der Männergesangverein Röthardt