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Geschichte der Gesangvereine

Im 19. Jahrhundert setzte eine Gründungswelle von Männergesangvereinen ein. Dazu trugen mehrere Faktoren bei. Zunächst begeisterte sich die Romantik für den unbegleiteten Liedvortrag und das Volkslied. Man suchte systematisch nach alten Liedern und zeichnete sie auf. Gleichzeitig entstanden neue Formen der Geselligkeit, unter anderem die Vereine. Neben politischen Vereinigungen wurden zahlreiche Turnvereine und Gesangvereine gegründet, die oft auch politisch motiviert waren. In ihnen organisierte sich das aufstrebende und nach nationaler Einheit Deutschlands verlangende Bürgertum, vor allem auch im Gefolge der Revolution von 1848. Deshalb wurden viele Vereine von der Obrigkeit kritisch beobachtet. Wie bei den Turnfesten der Turnvereine wurden regionale und überregionale Sängerfeste veranstaltet, bei denen Hunderte oder Tausende von Sängern zusammenkamen, darunter das Allgemeine Deutsche Sängerfest 1847 in Lübeck. Die Gesangvereine organisierten sich in „Gauen“.

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Ende des 19. Jahrhunderts sammelten sich Anhänger der erstarkenden Sozialdemokratie in Arbeitergesangvereinen.

Zitat aus Seite „Gesangverein“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. Mai 2016, 19:28 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gesangverein&oldid=154555573 (Abgerufen: 3.Mai 2017, 15:12 UTC)

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