Waldfest am 13./14. Juli 2019

Samstag
- ab 15 UhrFestbetrieb
- 17 UhrMGV Röthardt singt
- 19 Uhr bis 23 UhrRöttinger Blasmusik
Sonntag
- ab 10 UhrFrühschoppen
- 10 Uhr 30 bis 13 UhrOstalb-Böhmische Musikanten
- ab 11 Uhrreichhaltiges Angebot an Speisen
- ab 15 UhrChornachmittag
- Männergesangverein Röthardt
- Sängerbund Göggingen
- Sangesliebe Bronnen

Vatertag 2019

Schon lange ist beim MGV Röthardt die Vatertagswanderung keine reine Männer-Veranstaltung mehr. Ob Frau oder Mann, ob  jung oder alt, wir schlendern  über die Fluren, genießen die blühende Natur und pflegen die Geselligkeit. 

Der MGV auf dem Weg zum Neuhof. 

In diesem Jahr führte uns Ludwig, zweiter Tenor und Wanderführer in einer Person, über Treppach zum Neuhof, wo der befreundete Liederkranz Reichenbach sein traditionelles Vatertagsfest hatte. Dort erklang im Schatten der Obstbäume, verständlicherweise erst nach nach einer kräftigen Stärkung, manch schönes Trinklied.

Am Nachmittag ging unser Weg weiter zur Traube in Onatsfeld. Und auch dort erfreuten wir die Gäste mit schönem Gesang.

1. Mai 2019

Wieder endet das Aufstellen des Maibaums am Vorabend des 1. Mai in einem Fest für alle Röthardter und Liebhaber dieser schnuggeligen  Ortschaft.

gegen später

Am Morgen des 1. Mai erwartet eine große Zahl von Zuhörern die Sänger des MGV am Maibaum neben der Kapelle. Für manche fast zu früh am Morgen singen wir um 10 Uhr schöne Frühlingslieder.

Der MGV unter der Leitung von Bernd Büttner
  • Fröhlich klingen unsere Lieder
  • Tessiner Volkslied
  • Ganz bei meiner Blonden
  • Wohl ist die Welt so groß und weit

Für das letzte Lied hat unser Lothar einen Text mit Bezug auf Röthardt verfasst.

Der Berg ruft

Kein Auge trocken blieb bei unserem Auftritt beim Gemeindefasching. „Der Berg ruft“ war das Motto in diesem Jahr.
Eine Seilschaft des MGV-Röthardt mit Bergführer Lothar machte sich auf den Weg hinauf zum Braunenberg. Bei der feuchtfröhlichen Pause in der Sängerhalle sang die vollbesetzte Hütte unsere Lieder begeistert mit. Und als Lothar zu jodeln anfing, sah man nur noch staunende Gesichter. Zudem brachte unser Bergführer mit seinen Geschichten über den Braunenberg und dessen Bewohner die ganze Hütte zu schallendem Lachen.

Heute hier – morgen dort

Am Samstag, 10. November 2018, setzten wir die Reihe unserer szenischen Konzerte fort. Nun das erste Mal unter der Leitung von Bernd Büttner. Die Sängerhalle war gefüllt bis auf den letzten Platz!

Zwei Sänger, Lothar und Eugen, machen sich allein, ohne ihre Frauen, auf eine Weltreise.

Das Motto des Konzerts ist auch der Titel des Liedes, mit dem der Männergesangverein Röthardt das Konzert eröffnet: Heute hier morgen dort!

geschrieben von Hannes Wader und arrangiert von Bernd Büttner.

Lothar und Eugen mieten sich ein Auto und fahren zunächst in Richtung Norden, wo auf der Lüneburger Heide eine Schafherde den Verkehr blockiert. Das Navi weist die beiden an, das Hindernis umzufahren. Trotz Navi erreichen sie bald Hamburg und sehen in der Ferne ein großes Segelschiff, einen Veermaster.

Im Lied vom Hamburger Veermaster singt Wolfgang als Solist die plattdeutschen Strophen.

Matthias lässt uns  in seinem zackigen  Akkordeonsolo mit dem Titel Jurafahrt  die starke Brise an der Nordsee erahnen.

Dann besingt der Chor mit dem Lied Frei wie der Wind die Freiheit auf See.

Lothar und Eugen verlassen überstürzt Hamburg und die Reeperbahn, fahren in den Süden. Der erste Halt ist im Schwarzwald am Titisee. Das Navi meldet sich nun plötzlich im badischen Dialekt und wird dem Pfälzer Lothar damit viel „symbadischer“!

Die Männer vom Gesangverein singen nun die Schwarzwaldfahrt,

Hubert von Goisserns Weit weit weg

und La Montanara,  wieder mit Wolfgang als Solist.

Und schon beim Lied Fürstenfeld singt mit dem MGV die ganze Sängerhalle den Refrain „I will wieder ham“.

Eugen und Lothar treffen sich am Flughafen, um nach Amerika zu fliegen. Doch der von Frau Hatam gecharterte Billigflieger hat kein Navi, so dass sich das Flugzeug verspätet und erst nach der Pause wieder starten kann. Der Pilot fliegt dann fälschlicherweise in östlicher Richtung nach Amerika und überquert dabei die kaukasische Steppe.

Darum beginnt der Chor nach der Pause mit dem Lied Steppenfeuer. Das Pferdegtrampel in der weiten Steppe ist zu hören und zu spüren.

Im amerikanischen Mietauto reisen Lothar und Eugen nun in Richtung Westen, zunächst nach Virginia. Das Navi meldet sich plötzlich auf Englisch. Da die beiden die Anweisungen nicht verstehen, fahren sie vollkommen falsch. Das Navi hat genug, berechnet deswegen die Route neu und behauptet, die beiden hätten ihr Ziel, das Paradies, nun erreicht.

Passend dazu singt der Chor das Lied Go West!

Die Bläser spielen die Latinette,

bevor die Country roads erklingen.

Mit Conquest of paradise endet die lange Reise.

Anhaltender Beifall zeigt, dass wir alle Zuhörer auf unsere Reise mitnehmen konnten. Unter Mitwirkung aller Musikanten singen wir als Zugabe das Lied Sierra Madre.

Die Lampen gehen aus, die Sängerhalle wird dunkel, Lichter werden geschwenkt und Bernd dirigiert den ganzen Saal, ein großartiger Augenblick!

Die Stimmung ist so gut, dass Bernd noch einmal die Lieder Heute hier – morgen dort sowie Fürstenfeld anstimmt.

Begleitet wurden wir auf unserer Reise von einem Bläserquartett der SHW-Bergkapelle mit Gebhard Baumann, Max Hausenstein, Markus Irmler und Jürgen Stirner, von Mathias Weber am Akkordeon, Klaus Vogt am Schlagzeug, von Jürgen Karsten an der Gitarre und von Claus Wengenmayr am Klavier.

Der Solist war Wolfgang Reichersdörfer, die reisenden Sänger waren Lothar Daub und Eugen Gentner. Hinter dem Navi verbarg sich Ina Heimberger.
Fotocolllage von Lothar Daub